Kommentar zur Kreis- und Schulumlage

Jörg Monzheimer kommentiert die aktuelle Situation zwischen Landrat und den Kommunen im Zusammenhang mit der Erhöhung der Schulumlage in der Ausgabe des Groß-Gerauer Echos vom 15.10.2019 .

Bürger zahlen
Die gute Nachricht: Die Kreisumlage bleibt stabil.
Trösten wird das viele Kämmerer in den Städten und Gemeinden nicht, denn 2020 müssen sie
für die Schulumlage tiefer in die Tasche greifen. Groß-Gerau geht davon aus, im nächsten Jahr 24,8 Millionen
Euro an den Kreis überweisen zu müssen – fast drei Millionen mehr als in diesem Jahr, wobei auch Berechnungsgrundlagen
eine Rolle spielen. Ein Betrag, mit dem sich einiges anstellen ließe.
Landrat Thomas Will hat sicher
recht, wenn er erklärt, dass das Geld aus der Schulumlage Städten und Gemeinden in Form von Schulprojekten wieder zugutekomme. Im Vergleich zu den Bürgermeistern befindet er sich in einer komfortablen Situation. Während der Landrat an
Kreis- und Schulumlage drehen kann, was kaum einen juckt, müssen die Rathauschefs meist zur Anhebung
der Grundsteuer B greifen – und ziehen sich den Unmut der Bürger zu. Das Defizit der Kreisklinik hat besorgniserregende
Höhen erreicht. Auch sonst stellt sich die Frage, ob man jede Koordinierungs- und Beratungsstelle
in der Kreisverwaltung braucht. Mit Geld für Lieblingsprojekte der Partner SPD, Grüne, Linken
und Piraten wird die knappe Mehrheit im Kreistag gesichert.
Zahlen dürfen die Kommunen. Und die Bürger.

Sommerfest für Jung und Alt.

Viele Gäste jeden Alters umrahmten das Sommerfest des CDU-Stadtverbandes Groß-Gerau. Insbesondere die Kleinen hatten viel Spaß beim Kinderschminken und dem Zauberer "Hausmeister Heinz".
Zwei Tanzgruppen der SKG-Wallerstädten und das indische Tanzduo Unnithan erfreuten die Gäste mit ihrer Darbietung.
Für politische Gespräche standen der Kreisstadtbürgermeister Erhard Walther, die Landtagsabgeordnete Ines Claus und der Bundestagsabgeordnete Stefan Sauer zur Verfügung.

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